Für viele Menschen ist der Schritt, sich Unterstützung und Hilfe zu suchen, kein leichter. Hier finden Sie Antworten auf häufig in diesem Prozess gestellte Fragen. Sollte zu Ihrem Anliegen keine Information hinterlegt sein, schreiben Sie mir gern über mein Kontaktformular.

FAQs
Wie funktioniert die Terminbuchung?
Über die Links auf den verschiedenen Seiten gelangen Sie zum Online-Terminbuchungssystem. Finden Sie dort eine für Sie geeignete Zeit, so buchen Sie mit der Auswahl und Bestätigung verbindlich ein kostenfreies Erstgespräch oder direkt einen Termin. Sie erhalten dann eine E-Mail, mit der Sie den Termin bestätigen können. Bitte überprüfen Sie im Zweifel Ihren Spam-Ordner, sollten Sie keine E-Mail erhalten. Im Anschluss sende ich Ihnen Informationen zur Anfahrt bzw. den Link zum Online-Meeting.
Sollte kein passender Termin für Sie dabei sein, kontaktieren Sie mich gern per Kontaktformular, per Mail (kontakt@anika-mehlis-beratung.com), WhatsApp oder telefonisch (+49 (0)155-63583196). Wir finden ganz sicher flexibel eine Lösung.
Was erwartet mich in einem Erstgespräch?
Im kostenfreien, unverbindlichen Kennenlernen (online oder in der Praxis, ca. 20–30 Min.) schildern Sie Ihre Anliegen und Ziele, ich frage gezielt nach und wir entscheiden gemeinsam, ob systemische Beratung oder Psychotherapie nach HeilprG am besten passt – mit der Option, den Rahmen später flexibel anzupassen. Ich skizziere kurz Vorgehen und mögliche Methoden. Wir besprechen Schweigepflicht, Datenschutz und Dokumentation transparent; außerdem klären wir Dauer, Frequenz, Honorar und Absageregelung. Zum Abschluss fassen wir zusammen, planen die nächsten Schritte bzw. Termine oder ich empfehle eine passende Weitervermittlung (z. B. kassenzugelassene Psychotherapie/Fachärzt:innen), wenn dies medizinisch sinnvoll ist. Sie müssen nichts vorbereiten; vorhandene Befunde können Sie gern mitbringen. Im Paar-/Familiensetting stimmen wir zu Beginn Ziele und klare Regeln der Zusammenarbeit ab.
Beide Seiten erhalten im Anschluss Bedenkzeit, um sich in Ruhe für eine Zusammenarbeit zu entscheiden.
Wann ergibt eine Paar- oder Beziehungsberatung Sinn?
Eine Beziehungsberatung kann in vielen Situationen sinnvoll sein. Meine Faustregeln: “Lieber eher als (zu) spät(er).” und “Regelmäßig, als Investition in die (gemeinsame) Zukunft.”
Wenn Kommunikationsprobleme und Missverständnisse häufig auftreten, wenn Vertrauensbrüche wie Untreue die Beziehung belasten oder wenn sich Lebensumstände durch Umzug, Jobwechsel oder Familienzuwachs ändern. Auch bei Unsicherheiten über die gemeinsame Zukunft oder die Beziehungsgestaltung kann eine Beratung helfen. Unterstützung bei der Öffnung der Beziehung oder der Integration neuer Beziehungsmodelle ist ebenfalls ein Grund. Wenn das Gefühl von Nähe und Intimität verloren geht, kann eine Beziehungsberatung dazu beitragen, diese Herausforderungen zu bewältigen. In manchen Fällen kann auch eine Trennung bzw. Beendigung der romantischen Beziehung der beste Weg sein. Dabei kann Unterstützung ebenfalls sehr hilfreich sein, um in einer solchen emotionalen Ausnahmesituation gute Kommunikation zu ermöglichen. Die Veränderung einer Liebesbeziehung in eine Co-Elternschaft oder Freundschaft kann ein weiterer Grund sein, sich Begleitung für den Prozess zu suchen. Grundsätzlich gilt, dass jede Beziehung Themen offenlegt, an denen gemeinsames Arbeiten eine solide Basis für eine gemeinsame Zukunft legt.
Wie viele Beratungen brauche ich? Wie lange geht eine Therapie?
Die Anzahl der benötigten Beratungs- oder Therapiesitzungen kann stark variieren und hängt von den individuellen Bedürfnissen und der Komplexität der Themen ab. Für manche Personen oder Paare reichen wenige Sitzungen aus, um spezifische Probleme zu lösen, während andere längere Zeiträume benötigen, um tiefere oder langanhaltende (innere und äußere) Konflikte zu bearbeiten. Ein typischer Rahmen für Beziehungsberatungen sind etwa 3 bis 10 Sitzungen, wobei die vorläufige Anzahl in einem Erstgespräch gemeinsam mit der Beraterin festgelegt wird. Wichtig ist, dass der Prozess flexibel gestaltet und auf die Fortschritte und Bedürfnisse eingegangen wird.
Therapie ist meist mittel- und langfristig angelegt und bewegt sich bei initial 5-10 Terminen. Eine längerfristige Begleitung über 20 Termine oder länger kann individuell sinnvoll sein.
Wie häufig oder in welchem Abstand sollten Sitzungen stattfinden?
In einer akuten Krise oder Konfliktsituation sind engmaschige Termine – meist wöchentlich – hilfreich für ein Gefühl der Sicherheit. So kann auf volatile und sich schnell entwickelnde und verändernde Umstände eingegangen werden.
Da in einer Sitzung bearbeitete Themen jedoch nicht durch diese 50 Minuten, sondern durch das Integrieren, Anwenden und Erleben zwischen den Sitzungsterminen ihre Wirkung entfalten, sind Abstände von zwei oder drei Wochen im weiteren Verlauf üblich.
Auch Termine in längeren Abständen, um bei Bedarf manches noch einmal aufzugreifen, nachzubearbeiten und sich Unterstützung im weiteren Prozess zu holen, ist für viele meiner Klient:innen ein sehr beliebtes und hilfreiches Mittel der Wahl. Gern begleite ich beispielsweise monatlich über einen längeren Zeitraum (6-12 Monate).
Welche Beratungs- oder Therapieform ist für mich geeignet?
Die passende Form hängt von Ihren Anliegen und Zielen ab und darf sich im Verlauf ändern. In einem kostenfreien Erstgespräch klären wir gemeinsam, was zu Beginn sinnvoll ist und wie wir starten. Mein Vorteil: Ich biete sowohl systemische Beratung als auch Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz an und kann den Rahmen flexibel an Ihre Situation anpassen.
Systemische Beratung
Kurzzeitig, lösungsorientiert und alltagsnah, ist Beratung ideal, wenn (noch) keine klinische Diagnose vorliegt. Für Themen wie Beziehungs- und Paardynamiken, Trennung/Neubeginn, Freundschaften, Hochsensibilität/Hochbegabung, Familiendynamiken & Kommunikation, berufliche oder private Entscheidungen kann in 3–10 Sitzungen Orientierung gewonnen werden. Gemeinsam legen wir nächste Schritte fest.
Systemische Psychotherapie (nach HeilprG)
Wenn psychische Beschwerden über Beratung hinausgehen (z. B. Depressionen, Ängste, Anpassungs-/Belastungsreaktionen, Traumafolgen, psychosomatische Beschwerden), arbeiten wir therapeutisch: mit Anamnese/Diagnostik, individuellem Behandlungsplan und Methoden aus meinem Werkzeugkoffer (u. a. Systemik, ACT, Gesprächstherapie, Positive Psychologie, KVT, Schematherapie, Arbeit mit inneren Anteilen, Aufstellungsarbeit). Verlauf und Wirksamkeit reflektieren wir regelmäßig.
Häufig ändern sich Themen im Verlauf. Wir prüfen im Prozess regelmäßig, ob Beratung weiterhin passt oder ob wir in den therapeutischen Rahmen wechseln oder umgekehrt. So bleibt die Unterstützung stimmig und wirksamer.
Grenzen & Weitervermittlung
Bei akuten Krisen oder schweren Erkrankungen beziehe ich Fachärzt:innen/Kliniken mit ein oder vermittle weiter (z. B. an kassenzugelassene Psychotherapie oder spezialisierte Anlaufstellen).
Welche Voraussetzungen braucht man für eine erfolgreiche Beratung oder Therapie?
Für eine erfolgreiche Beratung und Therapie sind mehrere Voraussetzungen wichtig. Zunächst einmal sollte der:die Klient:in bereit sein, offen und ehrlich über seine:ihre Probleme und Ziele zu sprechen. Vertrauen und eine gute Beziehung zwischen Beraterin und Klient:in sind ebenfalls entscheidend. Die Beraterin sollte zudem über fundierte fachliche Kenntnisse und Erfahrung verfügen. Es ist wichtig, dass beide Seiten klare Ziele und Erwartungen haben und der:die Klient:in motiviert ist, Veränderungen umzusetzen. Regelmäßige Sitzungen und aktive Mitarbeit des:der Klienten:in tragen ebenfalls wesentlich zum Erfolg bei. All diese Faktoren lassen sich am besten in einem Erstgespräch prüfen, welches beiden Seiten Gelegenheit für ein Kennenlernen bietet. Erst danach wird die Entscheidung für eine Zusammenarbeit getroffen.
Erfährt irgend jemand davon, was in meinen Sitzungen besprochen wird?
Als Systemische Beraterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie unterliege ich der Schweigepflicht. Alles, was Sie mit mir besprechen, bleibt vertraulich.
Den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten, die sichere Aufbewahrung meiner Notizen/Dokumentation sowie Ihre Rechte erkläre ich im kostenfreien Erstgespräch transparent. Das halten wir schriftlich fest und unterzeichnen es gemeinsam.
Weitergabe nur mit Einwilligung: Eine Weitergabe von Informationen (z. B. an Partner:innen, Ärzt:innen, Schulen, Arbeitgebende) erfolgt ausschließlich mit Ihrer vorherigen, ausdrücklichen Zustimmung.
Ausnahmen (gesetzliche Grenzen): Nur in seltenen Ausnahmefällen, etwa bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung oder wenn rechtliche Vorschriften dies erfordern, kann die Schweigepflicht eingeschränkt sein. Ich informiere Sie in solchen Fällen so transparent wie möglich.
Paar-/Familien-Setting: Inhalte aus Einzelgesprächen werden nicht ohne Ihre Zustimmung in die gemeinsame Sitzung eingebracht.
Erstattet meine Krankenkasse die Kosten für Beratung und/oder Therapie?
Gesetzliche Krankenkassen erstatten meine Leistungen nicht.
Private Krankenversicherungen und private Zusatzversicherungen erstatten Leistungen von Heilpraktiker:innen (Psychotherapie) je nach Tarif teilweise oder vollständig. Eine Erstattung ist nicht garantiert.
Bitte klären Sie vor Behandlungsbeginn mit Ihrer Versicherung, ob und in welcher Höhe eine Kostenübernahme möglich ist (ggf. Tarif, Höchstbeträge, notwendige Unterlagen).
Sie erhalten von mir eine Rechnung, die Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.
Unabhängig von der Erstattung können Sie selbstverständlich als Selbstzahler:in in Therapie/Beratung starten.
Sie schreiben in der Sitzung immer mit und ich habe Fragebögen ausgefüllt und abgegeben. Was geschieht mit diesen Unterlagen?
Ich unterliege der Dokumentationspflicht. Ich notiere mir in Ihrer Klient:innen-Akte alle relevanten Informationen zu Anamnese, Diagnostik, Methoden und Therapie. Damit stelle ich sicher, dass Ihre Behandlung auf Sie abgestimmt und alles sicher und nachvollziehbar dokumentiert ist. Die Unterlagen bewahre ich verschlüsselt und unzugänglich für 10 Jahre auf. Im Anschluss werden diese vernichtet. Sie haben jederzeit das Recht, Einsicht in Ihre Akte zu verlangen. Mit der von Ihnen zu Beginn der Behandlung unterzeichneten Datenschutzvereinbarung stimmen Sie der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten zu den genannten Bedingungen zu.